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Internationaler Nürnberger Menschenrechtspreis und Internationale Menschenrechtskonferenz
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Im Gedenken an die Rolle, die Nürnberg während der Nazi-Zeit spielte, versucht die Stadt heute ihrer Selbstverpflichtung als „Stadt des Friedens und der Menschenrechte“ gerecht zu werden. Die Stadt Nürnberg richtete das erste kommunale Menschenrechtsbüro Deutschlands ein und verleiht seit 1995 im Turnus von zwei Jahren den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis. Der renommierte Preis ist eine Auszeichnung für das vorbildliche Engagement für die Menschenrechte auf der ganzen Welt. Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft eine internationale Jury. Erster Preisträger war im Jahre 1995 der Russe Sergej Kowaljow, im September 2005 bekam die Usbekin Tamara Chikunova für ihren Einsatz gegen Todesstrafe und Folter den Preis im Nürnberger Opernhaus überreicht. Die Preisträger und ihre Projekte werden von der Stadt Nürnberg langfristig begleitet und unterstützt. Das geschieht durch die Stiftung „Nürnberg – Stadt des Friedens und der Menschenrechte“ und durch das „Friedensmahl“. Diese Benefizgala geht auf das Jahr 1649 zurück, als sich Delegierte zu Absprachen über den Westfälischen Frieden in Nürnberg trafen.
Einmal im Jahr ist Nürnberg seit 1995 zudem Schauplatz der Internationalen Menschenrechtskonferenz, die verschiedenste Aspekte der Menschenrechte als Themenschwerpunkte in den Mittelpunkt einer international besetzten Expertentagung rückt.
Richard-Wagner-Platz 2-10
90443 Nürnberg
Termin noch nicht bekannt
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