Die Stadt Nürnberg hat gemeinsam mit
das "Nürnberger Netz zur Sicherung von Beschäftigung" geknüpft. In der gleichlautenden Erklärung verpflichten sich die Unterzeichner zu einer koordinierten Intensivierung ihres Krisenmanagements.
Ziel ist es, im Verbund der Akteure alle Optionen auszuloten und für die betroffene Firma schnell die passende Beratungsleistung zu erbringen. Dazu soll die im Netzwerk verfügbare beste Hilfsmaßnahme eingeleitet werden, um Unternehmen in Nürnberg in Grenzsituationen übergreifend koordiniert und professionell zu unterstützen.
Die LfA, die KfW und die Bürgschaftsbank Bayern bieten zahlreiche Programme zur Unterstützung von Firmen in Not an. Das reicht von Betriebsmittelbürgschaften, Einsatz von Rettungsbürgschaften und Bürgschaften für Investitionsdarlehen über Akutkredite bis hin zu Garantien für die Auftragsfinanzierung.
Informieren Sie sich über die Finanzierungsangebote. Das Internetangebot des bayerischen Wirtschaftsministeriums bietet alle Informationen und Links.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die in Schwierigkeiten geraten sind, können Zuschüsse für eine sogenannte Turn Around Beratung in Anspruch nehmen. Anträge sind über die Regionalpartner der KfW zu stellen. In Nürnberg sind das die LfA Förderbank Bayern und die Kammern.
Die "Task Force" der LfA Förderbank Bayern hilft schnell, unbürokratisch und für die Unternehmen kostenlos – ganz gleich, ob Sie Kunde der LfA sind oder nicht.
Aufgrund einer Rechtsverordnung des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) vom Juni 2009 gilt eine Bezugsfrist von 24 Monaten. Diese Regelung ist bis Ende 2009 befristet. Sie behält ihre Gültigkeit für Betriebe, die mit der Kurzarbeit bereits in 2009 begonnen haben. In diesen Betrieben kann bis Ende 2011 "kurz" gearbeitet werden.
Das Bundeskabinett hat die Bezugsfrist für das Kurzarbeitergeld für das Jahr 2010 verlängert. Wird mit der Kurzarbeit im Jahr 2010 begonnen, kann Kurzarbeitergeld bis zu 18 Monate gezahlt werden.
In Kurzarbeit
Lehrlinge sind im Regelfall nicht von Kurzarbeit betroffen. Wird die wöchentliche Arbeitszeit verkürzt, so sind Lehrlinge zunächst von der Regelung der Kurzarbeit ausgenommen.
Dennoch ist es ratsam mit unseren Partnern, den zuständigen Kammern, über mögliche Auswirkungen und Maßnahmen zu sprechen.
Einen ersten Überblick bietet Ihnen:
Handreichung der Handwerskammer zu Azubis und Kurzarbeit
In Insolvenz
Gerät Ihr Unternehmen in Insolvenz, ist es wichtig frühzeitig über mögliche Unterstützung bezüglich Ihrer Auszubildenden mit der jeweiligen Kammer zu sprechen. Das Amt für Wirtschaft steht gerne für Erstinformation zur Verfügung und vermittelt die entsprechenden Ansprechpartner. Die Kammern unterstützen Auszubildende, die von Insolvenz betroffen sind, durch Beratung zu rechtlichen Fragen aber auch durch Vermittlung in freie Ausbildungsplätze.
Einen ersten Überblick bietet Ihnen:
Handreichung der Handwerskammer zu Azubis und Insolvenz
Der Ausbildungsatlas der IHK Nürnberg für Mittelfranken liefert Informationen über derzeit offene Ausbildungsstellen.
Direkter Kontakt zu unseren Netzwerkpartnern:
Industrie und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken: Herr Siegl
Handwerkskammer für Mittelfranken: Herr Kaiser
Die "Beschäftigungsbrücke Bayern – Jung-Facharbeiter" richtet sich an Auszubildenden in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie, die im Laufe des Jahres 2009 und 2010 ihre Ausbildung erfolgreich beenden und bei denen die Gefahr besteht, dass sie nicht übernommen werden.
Das Programm "Beschäftigungsbrücke Jung-Ingenieure" ist eine Initiative der Metallarbeitgeber und richtet sich an die Absolventen bayerischer Universitäten und Fachhochschulen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).
Führungskräfte sind in Krisenzeiten besonders gefordert. Sie werden oft unmittelbar mit den Folgen eines konjunkturellen Abschwungs konfrontiert. Die Initiative „Zeit für Ethik“ stärkt die ethische Haltung von Führungskräften und eröffnet Perspektiven für ethisches Handeln auch in der Krise mit konkreten Angeboten.