Die Galeria Kaufhof-Filiale in der Königstraße schloss im Juni 2023. Ein Jahr lang stand das Gebäude leer. Im Oktober 2024 erwarb die Stadt die Immobilie. Seit September 2025 wird das ehemalige Warenhaus durch verschiedene Zwischennutzungen wiederbelebt. Parallel dazu prüft die Stadt, welche dauerhafte Nutzung für das Areal geeignet ist.


Was ist neu?
Faber-Castell Pop-up-Store eröffnet
Seit Mitte September 2025 herrscht im ehemaligen Kaufhof wieder Leben. Anlässlich des einjährigen Jubiläums der Wiedereröffnung des Gebäudes gibt es nun ein weiteres Angebot: Faber-Castell hat einen Pop-up-Store in der Wöhrl Outlet Welt eröffnet. Auf der Seite zur Pfannenschmiedsgasse präsentiert das fränkische Unternehmen seine breite Produktpalette. Das Angebot umfasst Mal- und Zeichenprodukte, Schreibgeräte für Groß und Klein sowie Kreativ- und Künstlerbedarf.
Aktionen und Rabatte zum Jubiläum
Zum einjährigen Bestehen der Wöhrl Outlet Welt lädt das Nürnberger Modeunternehmen vom 17. bis 19. September 2026 zu besonderen Aktionen ein. Neben zusätzlichen Rabatten erwarten die Besucherinnen und Besucher ein ergänzendes Programm.
Fakten zum Projekt:
Das Kaufhofgebäude in der Königstraße sowie das dazugehörige Parkhaus in der Breiten Gasse liegen zentral in der Fußgängerzone in der Altstadt. Das Gebäude verfügt über einen eigenen Zugang zur U-Bahnhaltestelle Lorenzkirche. Seit Oktober 2023 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.
Das Gebäude hat neben einem Tief- und Erdgeschoss drei Obergeschosse. Im dazugehörigen Parkhaus in der Breiten Gasse gibt es 220 Parkplätze.
Seit September 2025 sorgen verschiedene gewerbliche und kulturelle Zwischennutzungen im ehemaligen Kaufhof wieder für Leben im Gebäude. Das Nürnberger Modeunternehmen Wöhrl nutzt das Erdgeschoss als Hauptmieter und wird durch Pop-up-Stores, unter anderem von „Was ist was“ (Tessloff Verlag), Tretter-Schuhe, Fackelmann, Bruder Spielwaren, Haba und nun auch Faber-Castell, ergänzt. In den Außenläden befinden sich zudem die gastronomischen Angebote von „Beets & Roots“, „Sando“ und „Sloe“ sowie die „UTN Science Lounge“ der Technischen Universität Nürnberg. Auch die frühere Fläche des Tabakladens in der Pfannenschmiedsgasse nutzt die Stadt für eigene Projekte. Damit sind alle Flächen im Erdgeschoss nur ein Jahr nach der Schlüsselübergabe vollständig belegt – ein sichtbares Zeichen für die erfolgreiche Zwischennutzung und die Attraktivität des Standorts.
Bis Mai 2025 sorgte die „Zukunftsmusik“ mit Kunst und Kultur rund um das ehemalige Kaufhaus für neues Leben im öffentlichen Raum, den Schaufenstern und der Fassade.
Die Stadt Nürnberg ist Trägerin dieses Projekts.
Erst wenn die neuen Nutzungen feststehen, können auch Kostenannahmen getroffen werden. Das Projekt „Zukunftsmusik“ zur kulturellen Bespielung des Areals und die Erstellung der Konzeptstudie für das Kaufhof-Gebäude wurden vom Freistaat Bayern im Rahmen des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms gefördert. Die Umbauarbeiten zur temporären Nutzung des Kaufhof-Erdgeschosses wurden teilweise von der Regierung von Mittelfranken aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm gefördert.
Aufbauend auf den bisherigen Schritten hat der Stadtrat im Januar 2026 den Start eines strukturierten Auswahlverfahrens für die Entwicklung des Kaufhof-Areals beschlossen. In dieses Verfahren werden auch der City-Point, das Zeughaus und die Mauthalle einbezogen. Die erste Qualifikations- und Einladungsphase ist inzwischen abgeschlossen und hat großes Interesse bei Projektentwicklern und Investoren geweckt. In der zweiten Konzept- und Dialogphase werden die Ideen für die künftige Entwicklung des Quartiers weiter konkretisiert und gemeinsam mit den Beteiligten weiterentwickelt. Das Ziel besteht darin, ein wirtschaftlich tragfähiges und vielfältiges Nutzungskonzept zu entwickeln, das den Standort dauerhaft stärkt und einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Innenstadt leistet.
Seit Mitte September 2025 herrscht im ehemaligen Kaufhof wieder Leben. Mit der „Wöhrl Outlet Welt” und zahlreichen weiteren Zwischennutzungen aus den Bereichen Handel, Gastronomie und Wissenschaft hat die Stadt den ehemaligen Kaufhof seitdem wieder zu einem attraktiven und lebendigen Anlaufpunkt in der Innenstadt gemacht. Bis Sommer 2028 belebt der Hauptmieter Wöhrl das Gebäude, während die Stadt gleichzeitig intensiv an der langfristigen Entwicklung dieses wichtigen Innenstadt-Areals arbeitet.
Seit Oktober 2024 ist die Stadt offiziell Besitzerin des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes. Für den Erwerb des Gebäudes wurde ein Sonderstab Kaufhof gebildet, der die kurz- und langfristigen Planungen sowie die Entwicklung des Gebäudes vorantreibt.
Bei einer Aktion im Rahmen der „Zukunftsmusik“ im September 2024 wurde die Öffentlichkeit nach ihren Wünschen und Visionen befragt. Diese wurden in Wort und Bild festgehalten und flossen in weitere Entwicklungsprozesse ein. Im Rahmen der ersten Phase der Konzeptstudie fand im Januar 2025 eine weitere Beteiligung der Öffentlichkeit im Kaufhof-Gebäude statt. Über tausend Menschen brachten sich direkt vor Ort oder auf digitalem Wege mit ihren Ideen ein. Diese Ideen wurden im Rahmen der Konzeptstudie strukturiert, von den beauftragten Fachleuten in mehreren Schritten analysiert und sind in die Studie eingeflossen.
Auch Stadtrat und Ausschüsse beschäftigen sich mit dem Thema. Hier eine chronologische Übersicht der Sitzungen:
Als erstes Warenhaus nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kaufhof an der Königstraße nach einem Entwurf des Architekten Franz Reichel 1950 eröffnet. Die Fassade sorgte schon damals für Diskussionen. Das Gebäude wurde im Oktober 2023 in die bayerische Denkmalliste aufgenommen. Im April 2023 meldete die Galeria Karstadt Kaufhof erneut Insolvenz an und schloss mehrere Filialen in Deutschland, darunter auch das Kaufhaus in der Königstraße.
Konzeptstudie
Die Konzeptstudie für die Nachnutzung des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes in der Königstraße unter Berücksichtigung des benachbarten City Points können Sie hier herunterladen.
Bilder zum Projekt
Weitere Projekte
Stadtentwicklungsprojekte ziehen manchmal große Veränderungen im Stadtbild nach sich und werden in der Öffentlichkeit rege diskutiert. Ausgewählte Projekte stellen wir Ihnen auf unserer Seite „Stadtentwicklung“ in loser Folge vor.
Aktualisiert am 17.09.2026, 11:40 Uhr











































